RHEINLAND
Langenberg - Barmen - Wuppertal

Ahnenreihe bis
Heinrich im SCHLIPKOTHEN (* 1599)


4. Generation (Alt-Eltern)
Gustav Schlipköter
, Schulrat, Rektor, Schriftsteller
* 03.10.1885 Wuppertal, + 17.02.1965
oo 04.08.1920 Emmi Hartnack, Lehrerin
* 17.06.1889 Barmen, + 13.03.1974

Eltern von Emmi Hartnack:
Wilhelm Christian Hartnack, Prokurist
* 26.10.1859 Laasphe, + 12.03.1914 Barmen
oo 10.05.1887 Johanne Christiane Ritter
* 24.09.1860 Laasphe, + 29.07.1941 Barmen

Eltern von Wilhelm Christian Hartnack:
Johann Jacob Christian Hartnack, Schuhmachermeister
* 07.07.1809 Laasphe
+ 14.12.1877 (nach der Hausbibel 13.12.1913) Laasphe
oo Anna Katharine Auguste Fischer
* 04.12.1813, + 04.1879 

Umfangreiches Material zu den Hartnack-Zweigen vorhanden.

5. Generation (Alt-Großeltern)
August Schlipköter, Landwirt
* 12.11.1838, + 10.01.1915

oo Wilhelmine N.N.
* 08.04.1840, + 15.09.1907

6. Generation (Alt-Urgroßeltern)
Johann Heinrich Schlipköter
, Riemendreher
* 03.01.1810, + 07.10.1880
oo Maria Gertraud N.N
* 25.12.1809, + 14.03.1877
 

7. Generation (Ober-Eltern)
Heinrich Wilhelm Schlipköter
, Landwirt
* 25.04.1780, + 13.05.1847
oo Anna Margarete N.N.
* 06.04.1782, + 22.12.1834
 

8. Generation (Ober-Großeltern)
Johann Heinrich Schlipköter
* 05.11.1731, + 24.02.1791
oo Anna Margaretha N.N.
 

9. Generation (Ober-Urgroßeltern)
Johann Peter im Schlipkothen

* 31.10.1701, + 05.09.1759

oo Anna Margaretha N.N.
* 1700, + 16.04.1775
 

10. Generation (Stamm-Eltern)
Peter im Schlipkothen

* 1666, + 1723
oo Catharina im Schlipkothen
* 1669, + 30.06.1698
 

11. Generation (Stamm-Großeltern)
Peter im Schlipkothen

* 1635, + 24.04.1711
oo Catharina N.N.
* 1631, + 17.03.1717

12. Generation (Stamm-Urgroßeltern)
Heinrich im Schlipkothen
* 1599, + 1679
oo Anna N.N.
* 1603, + 18.01.1692

Namensbedeutung  

Schlipköter. Der Name bestehend aus zwei Bedeutungskomponenten: "Schlip" und "Köter". Köter wird erstmalig 1282 als Kote erwähnt, dann 1320 Kotere, 1355 van den Koten und 1423 Kotte. Wohnstättenname zu mittelhochdeutsch kote, mittelniederdeutsch kotte, kate "Hütte". Der Name Schlipköter, mitunter auch Schlipköther oder Schlipkothen geschrieben, leitet seine Herkunft von dem Hofe Schlipkotte bzw. Schlipkoten im Deilbachtal (Herrsch. Hardenberg) ab.

Als Stammsitz der Familie kann die Deilbachmühle in Nordrath bei Langenberg (Rheinland) angesehen werden, die in älteren Katasterunterlagen die Bezeichnung "Am Schlipkoten" führt. Als bisher ältester Stammvater wird Heintgen (Heinrich) im Schlipkoten genannt, welcher 1625 über seinen Herrn Philipp Wilhelm von Bernsau, Amtmann zu Steinbach und Herr zum Hardenberg, bei der Regierung in Düsseldorf beschwerte (St. A. Münster).

Er war mit der am 18.01.1692 in Langenberg verstorbenen Anna von Schlipkoten verheiratet und hatte sieben Kinder. Die Nachkommen (auch männliche), von denen einzelne durch Einheirat in andere Höfe auch andere Namen bekamen, sind im Laufe der Zeit über den Bereich der Herrschaft Hardenberg hinaus im ganzen Niederbergischen und Bergischen Land zu finden.

Häufigkeit und Verteilung nach Telefonbucheinträgen

Es wurden 32 Einträge gefunden und in 16 verschiedenen Landkreisen lokalisiert. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung sind etwa 80 Namensträger zu erwarten. Die meisten Schlipköters findet man im Landkreis Mettmann (NW), nämlich genau 9 Telefonanschlüsse.

Eine Übersichtskarte nach absoluten Telefonanschlüssen in Deutschland finden Sie hier:



Diese Telefon-Auswertung wurde bereitgestellt von: Geogen-Onlinedienst, Christoph Stöpel. Für die Namensanalyse von "köter" wurden die Basisdaten entnommen aus: "Das große Buch der Familiennamen" von Horst Naumann, 1994, Falken Verlag, Niedernhausen und "dtv-Atlas Namenskunde" von Konrad Kunze, 1998, Deutscher Taschenbuch Verlag, München.

Wappen der Schlipköters


"In Silber eine erhöhte rote Spitze, darin ein silberner Fachwerkgiebel mit schwarzem Gebälk, unten belegt mit einem grünen Schildchen, darin ein gestürzter silberner Winkel mit durchgestecktem nach unten offenem silbernem Zirkel; in der rechten Oberecke eine schräglinks und aufwärts gerichtete blaue Sensenklinge; auf dem Helm mit rot-silberner Decke ein aufgeschlagenes silbernes Buch mit goldenem Schnitt vor den Halmen von fünf goldenen Roggenähren."

   

Wappen, Blasonierung und Namensdeutung: Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Reiner Schlipköter, alle Rechte vorbehalten. Das Wappen ist in einer geläufigen Wappenrolle registriert und unterliegt dem Namensrecht. Anfragen zur Familie Schlipköter werden an Herrn Schlipköter weitergeleitet.