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Tom, der Zettelwerfer

Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort, dass Jesus Christus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen (1. Timotheus 1,15).

In einem der erbärmlichsten Häuser Ost-Londons, in einem dunklen, hässlichen Raum unter dem Dach lag ein Junge – er war ein Krüppel – vernachlässigt und kaum jemandem bekannt. Seine Eltern starben recht früh und überließen in dem Wohlwollen einer alten Verwandten, die er Großmutter nannte.

Er war als Krüppel geboren und kannte nichts als Leiden. Solange er in der Lage gewesen war, bewegte er sich noch mit seinen Krücken und übernahm kurze Botengänge, um einige Pfennige zu verdienen. Aber bald nach dem Tod seiner Eltern musste er ganz im Bett bleiben. Die alte Verwandte war ihm nicht wohl gesonnen; sie erlaubte ihm lediglich, in diesem Raum unter dem Dach zu bleiben, aus dem er auch nie mehr auszog.

Seine Mutter hatte ihn Lesen und Schreiben gelehrt. Eines Tages, an einem Winterabend, kroch der Junge hinunter in einen Raum, in dem Missionsgottesdienste stattfanden, nur um sich ein wenig aufzuwärmen. Steif vor Kälte und sehr schwach nahm er wenig Notiz von dem, was er an diesem und einigen weiteren Abenden hörte. Aber Tag für Tag alleine dort oben liegend, kam das Gehörte in seine Erinnerung, und allmählich wuchs in ihm ein großes Verlangen, mehr über Gott zu erfahren und selbst eine Bibel zu haben. Er wusste, dass die Verkündiger ihr Wissen nur aus der Bibel schöpften.

So nahm er eines Tages all seinen Mut zusammen und fragte Großmutter um Rat. Das Einzige, was sie ihm entgegenbrachte, war ein ironisches Lächeln. “Bibeln sind in unserer Familie nicht üblich! Und außerdem, was will ein Junge wie Du mit einer Bibel?” So ließ man diese Sache erst einmal fallen, aber das Verlangen des Jungen, eine Bibel zu besitzen, wurde dadurch nicht geringer.

Eines Tages kam polternd Jack Lee, der einzige Freund, den Tom hatte, die knarrende Treppe hinauf. “Hurra, hurra, hab’ eine neue Bleibe. Morgen geht’s nach Norden! Bin gekommen, um ‘Auf Wiedersehen’ zu sagen, Tom”, rief er aufgeregt und setzte sich aufs Bett. “Ich hab’ ein prima Geschenk für Dich, mein Junge”, dabei nahm er aus seiner Tasche etwas, das in ein Stück fettiges braunes Papier eingepackt war. Tom stützte sich auf seine Ellbogen; er war überhaupt nicht beglückt über die Neuigkeit, die er hörte. “Ein glänzender neuer Schilling für Dich, Tom. Du darfst ihn nur für etwas ganz, ganz Besonderes ausgeben.”

“O, Jack, das soll gelten, ich habe schon jetzt einen ganz besonderen Wunsch.” “So? Was ist’s?” “Ich wünsche mir eine Bibel.” Eine Bibel? Niemals! Wer hat jemals von einem armen Burschen gehört, der so viel für eine Bibel ausgab, wo ich jeden Monat Pfennig für Pfennig dafür zusammengekratzt habe.”

“Sei nicht ärgerlich, lieber Jack.” rief Tom. “Du gehst weg, und ich werde einsamer denn je sein, und – oh, so sehr wünsche ich mir eine Bibel! Bitte besorge eine, Jack, jetzt, an diesem Abend bei Fisher’s, bevor das Geschäft zumacht. Großmutter würde mir niemals eine kaufen, wenn ich ihr das Geld gäbe, sie würde es für Schnaps ausgeben.” “Was willst Du mit einer Bibel, Tom? Nur Gelehrte verstehen so was”, antwortete Jack ziemlich gereizt.

“Kann sein, Jack, aber ich sehne mich doch so danach; ich muss einfach herausfinden, ob die Leute da unten in der Missionshalle, wo wir beide manchmal waren, die Wahrheit gesagt haben, über jemanden mit Namen Jesus Christus. Lass es doch als Abschiedsgeschenk gelten, Du würdest mich so glücklich damit machen.”

“Nun gut, mein Junge, dann gehe ich eben, aber vom Bibelkauf verstehe ich gar nichts.” “Fisher’s haben welche für einen Schilling; ich sah sie im Schaufenster, als ich früher dort vorbeiging. Schnell, Jack, sonst ist das Geschäft zu.” Jack gab sehr unwillig nach und stieg die Treppen bedeutend langsamer herunter, als er hoch gekommen war. Aber er überwand seine Enttäuschung, bevor er mit einer wunderschönen Ein-Schilling-Bibel zurückkam: “Fisher’s sagten, ich könnte Dir keinen besseren ‘Freund’ zurücklassen, Tom, und der Schilling sei überhaupt nicht besser zu investieren. Es könnte für Dich mehr wert sein als tausende Pfund. Also, es scheint so, man sollte sich wirklich damit beschäftigen.”

Tom’s Freude und Dankbarkeit war grenzenlos. “Ich wusste es, ich wusste es!” Er drückte das Buch an seine Brust. “Jetzt bin ich glücklich. Oh, wie wunderbar von Dir, dass Du diesen Schilling gespart hast.”

Nach einem Monat intensiven Lesens wusste der kranke Tom mehr aus der Bibel als viele, die erklären, sie studieren sie seit 20 Jahren. Er erkannte den Weg der Errettung; sein einziger Lehrer war der Heilige Geist. Er lernte: Gott zu gehorchen heißt, dazu beitragen, dass andere auch gerettet werden. “Ich kann diese herrliche Nachricht nicht für mich behalten”, sagte er sich.

So überlegte er hin und her, bis er sich schließlich für eine einfach, aber wunderbare Arbeit für seinen Meister entschied. Sein Bett stand nahe am Fenster; nachdem er Papier und einen Bleistift bekommen hatte, schrieb er verschiedene Bibelverse auf und ließ sie auf die belebte Straße unter seinem Fenster fallen, mit der Bemerkung: “An die Vorübergehenden – bitte lesen!” Er hoffte, dass auf diese Weise einige von Jesus Christus und Seiner Rettung erfahren würden.

Dieser Liebesdienst wurde in Treue einige Wochen von ihm verrichtet, bis Tom eines Abends fremde Schritte hörte und gleich darauf ein großer, gut gekleideter Herr den Raum betrat, und sich neben das Bett des Jungen setzte.

“Du bist also der Junge, der die Blätter aus dem Fenster fallen lässt?”, fragte er freundlich. “Ja”, sagte Tom strahlend. “Haben Sie gehört, ob jemand eines genommen hat?” “Viele, mein Junge, viele. Stell Dir vor, ich fand ein Blatt gestern Abend und Gott segnete mich dadurch.” "Ich glaube, dass Gottes Wort alles kann”, sagte der Junge bescheiden.

“Und ich bin gekommen, um Dir persönlich zu danken.” “Nicht mir, mein Herr. Ich war nur der Schreiber – ER gab den Segen.” “Und du bist glücklich in diesem Dienst für den Herrn Jesus Christus?” fragte der Besucher. “Ich könnte nicht froher sein; ich denke überhaupt nicht mehr an meine Rückenschmerzen. Werde ich nicht glücklich sein, Jesus erzählen zu können, dass ich sofort, als ich von Ihm gehört habe, IHM dienen konnte, wie es mir eben möglich war? Sie aber haben gewiss viele Gelegenheiten dazu, nicht wahr?”

“O, mein Junge, ich habe sie versäumt! Aber Gott helfe mir, ich möchte einen neuen Anfang machen. Zu Hause auf dem Lande habe ich einen kranken Jungen, der im Sterben liegt. Ich musste wegen dringender Geschäfte hierher in die Stadt kommen. Als ich mich von ihm verabschiedete, sagte er: ‘Vater, ich wünschte, hier etwas für den Herrn Jesus getan zu haben; ich kann den Gedanken nicht ertragen, IHM mit leeren Händen zu begegnen.’ Diese Worte wühlten mein Herz den ganzen Tag auf, und den nächsten ebenso, bis zum Abend, als ich eben hier unten die Straße überquerte und Dein kleiner Zettel auf meinen Hut fiel. Ich öffnete ihn und las: ‘Ich muss wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.’ (Johannes 9, 4). Dies war ein Befehl für mich. Seit 22 Jahren bekenne ich, ein Christ zu sein. Als ich nun nachforschte und herausfand, wer diese Bibelverse auf die Straße bringt, war ich dermaßen beschämt und gedemütigt, dass ich mich festlegte, nach Haus zu fahren und für denselben Meister zu arbeiten, dem Du so treu dienst.” Tränen der Freude rannten dem Jungen über das Gesicht. “Das ist zu wunderbar, mein Herr”, sagte er, “alles zu wunderbar.”

“Wie bist du denn überhaupt an das Papier herangekommen, mein Junge?” “Das war nicht schwer: Ich hatte ein kleines Gespräch mit Großmutter und bot ihr an, auf die Hälfte meiner Milch zu verzichten, die sie mir fast jeden Tag gibt, wenn sie mir dafür Papier kaufen würde. Wissen Sie, Herr, es wird nicht mehr lange mit mir dauern. Der Arzt sagt, wenige Monate Kälte könnten mein Ende bedeuten, und da einen Tropfen Milch für meinen geliebten Herrn Jesus abzugeben, ist ja nichts. Sind Menschen sehr glücklich, die Ihm viel zu geben haben, Herr?”

Der Besucher seufzte tief. “O, mein Junge, du bist mit deinen Opfern für Jesus unvergleichlich glücklicher in diesen armen vier Wänden als Tausende, die bekennen, Ihm zu gehören, die Zeit, Fähigkeiten und Geld haben, aber wenig oder gar nichts für Ihn tun.”

“Solche kennen Ihn nicht, Herr. Ihn kennen, heißt Ihn lieben, und Ihn lieben, heißt Ihm dienen, sonst liebt man Ihn nicht.”

“Wie recht du hast, Tom. Aber nun zu dir. Ich möchte meinen Dienst damit beginnen, deine Lebensumstände zu verbessern. Würde es Dir gefallen, den Rest Deiner Zeit hier in einem Heim für Behinderte zu verbringen, wo du gepflegt und versorgt wirst, und wo du Bäume und Blumen sehen und Vögel singen hören kannst? Ich könnte dich in einem Heim nicht weit von meinem Zuhause unterbringen, wenn du möchtest, Tom.”

Der todkranke Junge schaute sehnsuchtsvoll und nachdenklich in das Gesicht des Mannes, und nach einigen Momenten des Schweigens antwortete er: “Vielen Dank, mein Herr, ich habe schon davon gehört, aber ich möchte doch nicht angenehm und bequem sterben, während Er einen schrecklichen Tod hatte. Ich könnte dort vielleicht ein wenig abgelenkt werden. Ich möchte lieber meinen Blick auf Ihn gerichtete halten und meine Arbeit hier fortsetzen, bis Er kommt und mich holt. Es ist eine so große Freude für einen Jungen wie mich, eine Wohnung dort droben bei Ihm zu haben in alle Ewigkeit.”

Noch nie war der Besucher so geschlagen wie durch diese Worte. “Ja, mein Junge, ich werde dafür sorgen, dass du gutes Essen und so viel Papier bekommst, wie du brauchst. Ich bespreche dies mit den Frauen von der Mission. Nun, bevor ich gehe, bitte ich dich, für mich zu beten.” Bei diesen Worten fiel der stattliche Mann auf seine Knie und bedeckte das Gesicht mit seinen Händen, wobei er ein Schluchzen kaum unterdrücken konnte. Der Junge zitterte bei dem Gedanken, diese Bitte zu erfüllen. Aber als er den gebeugten Mann sah und sein Schluchzen hörte, wusste er, dass er diese Bitte zu erfüllen hatte.

Auf dem schmalen, blassen, aufwärts gerichteten Gesicht lag ein himmlischer Glanz, als er mit Ehrfurcht zu beten begann: “Herr Jesus, ich weiß, Du hörst uns, und ich danke Dir so sehr, dass Du diesen Freund hierher gesandt hast, um mich zu erfreuen in meiner Arbeit für Dich. Herr Jesus, er ist in Nöten, weil er Dir in der Vergangenheit nicht genug gedient hat. Bitte hilf ihm, darüber zu wachen, dass in Zukunft nichts versäumt wird; und bitte, Herr, schenke es meinem Freund, dass er ab sofort anderen sagt, dass sie Dich gar nicht kennen, wenn sie Dir nicht dienen. Ich danke Dir so sehr, Herr Jesus, für all das Papier und das Essen, das ich bekommen werde, solange ich lebe. Vielleicht kann ich’s so ein wenig länger aushalten, um diese Texte für Dich zu schreiben. Herr Jesus, segne bitte diesen lieben Freund überall und zu jeder Zeit. In Deinem Namen erbitte ich es, Amen.”

Nun stand der Besucher auf und verabschiedete sich. Bevor er London verließ, leitete er alles für die Versorgung des Jungen in die Wege, und mit einem froheren Herzen kehrte er in sein Heim auf dem Lande zurück und lebte nun für Jesus Christus. So schnell er konnte, baute er einen Versammlungssaal auf seinem eigenen Grundstück und predigte den Dorfbewohnern von der Errettung durch Jesus Christus.

Als er seine Versäumnis-Sünden ihnen gegenüber bekannte und von seiner neuerlichen Hingabe an den Herrn durch den kranken Tom und seinen Bibelvers Zeugnis gab, übergaben viele von ihnen ihr Leben dem Herrn Jesus Christus, der gekommen ist, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (Lukas 19:10)

Von Zeit zu Zeit erreichte sie über die Missionsfrauen eine Nachricht von Tom, der seinem Ende zuging. Aber erst als der Winter eingesetzt hatte und Schnee gefallen war, hörten sie von dem geliebten Jungen, er sei nun heimgegangen zu seinem Herrn. Mit der gleichen Post kam ein Paket mit Toms Bibel, die er so sehr geliebt und so häufig in Gebrauch hatte. Welch ein wertvolles Andenken war diese Bibel in dem Hause. Der Freund des Jungen gab sie seinem jüngsten Sohn zum Lesen: mit den sorgfältigen Markierungen, den kurzen, einfachen Gebeten, von Tom am Rand notiert, und seinem letzten Wunsch auf der ersten Seite seiner Bibel, ungefähr eine Woche vor seinem Tod geschrieben, dass dieses heilige Buch jemandem ein eben solcher wunderbarer Freund sein möge, wie es für ihn gewesen war. Dies alles machte einen tiefen Eindruck auf den Jungen, so dass er sein Leben auch in Jesu Hand gab und später in die Mission ging. In Zentral-Afrika zeigte er diese zerlesene Bibel vielen eingeborenen Christen, wenn er ihnen das Zeugnis weitergab von dem schwer kranken Tom und seinen Bibeltexten.

Dieses wunderbare Beispiel von Hingabe eines ganz einfachen Lebens lehrt uns, dass die widrigsten Umstände gepaart mit intensivem Leiden einen Menschen nicht davon abhalten müssen, sich in vollkommener Treue Jesus Christus zu weihen. Tausende trauriger, beschwerter Herzen warten auf einen Liebesdienst, den wir tun können. Dürfen wir da unsere Bequemlichkeit suchen, unser Vergnügen genießen oder anderem Luxus frönen?

Millionen von Seelen in Finsternis und Unwissenheit schreien nach Licht; sie werden weiter im Dunkeln tappen, während viele von uns, die vorgeben, Christus zu lieben, egoistisch und selbstgefällig leben. Heute sollte jeder wahre Christ ein Zeuge Jesu werden. Ein jeder Christ ein Evangelist!

Oh, möge der Geist Gottes in seiner mächtigen Kraft unser Leben reinigen von aller Trägheit, Unnüchternheit und Selbstgefälligkeit, denn Nachfolge bedeutet Selbstverleugnung; ohne sie gibt es keine Heiligung. Wenn ein sterbender Junge in Leiden und Elend freudig sich selbst einen Schluck Milch versagte, der seine trockenen Lippen kühlen und seinen schwachen Körper hätte ein wenig nähren können, ist es ganz gewiss für uns möglich, mehr zu tun.

Mit freundlicher Genehmigung von: Evangelischer Missionsdienst “Die Wegbereiter”, Flehingen.


Preface of "She Loved Much" by Walter Samuel Searle. Verified authorship of "Cripple Tom"
by "Mrs. Walter Searle" in line 7. Also verified alias author name of Mary Louisa Baker.


Cripple Tom: Or, Knowin' is Lovin',
and Lovin' is Doin'

„This is a faithful saying, and worthy of all acceptation, that Christ Jesus came into the world to save sinners“ (1 Timothy 1:15).

In one of the deplorably miserable East London homes, in a dark, wretched room at the top of a house, lay a cripple boy, greatly neglected and comparatively unknown. When quite young his parents had died, leaving him to the mercy of an aged relative, whom he called „Granny“.

Born a cripple, he had always been a sufferer, but as long as he was able, he had swept a crossing on his crutches, or gone on short errands to earn a few pence. But soon after his parents‘ death the boy had to take to his bed. Very ungraciously the old woman allowed him to occupy the top room in her house, which room he never left again.

His mother taught him to read and write, and sometimes, on a snowy night, the lad had crept into the mission hall merely for the sake of getting warm. Numb with cold, and weary in body, he took little heed to what he had heard on those nights; but lying alone day after day there came into his mind the memory of it, and by degrees he was possessed with a great longing to know more about the things of God, and to have a Bible of his own. He knew that it was from the Bible that the speakers had gathered their knowledge, and that was all. So, summing up courage, he one day consulted Granny about it. His only encouragement in that direction was an ironical laugh. „Bibles weren’t in her line! What did a lad like him want with a Bible?“ So the matter dropped for a time, but the lad’s desire to possess one did not grow less.

One day, however, up the creaking stairs came noisy, boisterous Jack Lee, the only friend the cripple had in the world. „Hurrah! hurrah! Got a new box. Off north tomorrow! Come to say Good-bye, Tom.“ he cried, all excitement, seating himself on the bed, and wiping the perspiration from his brow. „But I‘ve got a real beauty present for you, my lad.“ taking from his pocket something that was wrapped in a greasy bit of brown paper.

Tom raised himself on his elbows, not at all gladdened by the news he had heard. „A bright new shilling for you Tom. And you’re not to spend it till yer wants suffin‘ real particular.“ „Oh, Jack, you are good, but I want something now very, very particular.“ „Yer do? What’s he?“ „I want a Bible!“ „A Bible! well I never! Who ever heard of a poor lad spending all that on a Bible, when I had to scrape months and months to save it in coppers.“ Don’t be angry, dear Jack,“ cried the crippled boy, „you’re going away, and I shall be lonlier than ever, and oh, I do so want a Bible. Please get it, Jack – now – this very evening at Fisher’s, before the shop closes. Granny never would; she’d spend it n gin, if I let her get it in her hands.“ „What ca yer want with a Bible. Tom? Only scholars understands them there things,“ he answered rather crossly. “Maybe so, Jack, but I’m hankering after one, for I must find out whether them there folks in the Mission Hall you and I sometimes used to go, told true about some one they called Jesus Christ. Let it be your parting gift, Jack, and you will make me so glad.” “Very well, lad, then I’ll go, but I knows naught of Bible buyin’.” “Fisher has ‘em at a shilling, for I saw ‘em marked in the window when I used to go by. Quick, Jack, or the shop will be closed!”

Jack complied very ungraciously, and descended the stairs less rapidly than he had mounted them. But he got over his disappointment before he returned with a beautiful shilling Bible. “Fisher says I couldn’t leave you a better friend, Tom, and he declares the shilling couldn’t be ’vested better; and he says: ‘It may be worth more than thousand pounds to the lad! So ‘pears there’s suffin’ we ought to know about.”

Tom’s joy and gratitude were unbounded, “I know it, I know it!” hugging the Book to his breast. “I’m happy now, Oh, how kind you were to save that shilling!”

After a month of hard reading, Cripple Tom knew more about his Bible than many who have professed to study it for twenty years. He learned the way of salvation, his only teacher being the Holy Spirit; he learned also that obedience to God’s will meant helping to save others.

“It won’t do to keep this blessed news to myself,” he said; so he thought and thought, until at last a simple, but very beautiful work was decided on for the Master. His bed stood close by the window sill, which was low, and somehow he got a pencil and paper, and wrote out different texts, and dropping them into the noisy street below, directed:

“To The Passerby. Please Read.”

He hoped that by this means some one might hear of Jesus Christ and His Salvation. This service of love – faithfully rendered – went on for some weeks, when one evening he heard a strange footstep and immediately afterwards a tall, well-dressed gentleman entered the room and took his seat by the lad’s bedside.

“So you are the lad who drops texts from the window, are you?” he asked kindly. “Yes,” said Tom, brightening up. “Have yer heard as some one got hold of one?” “Plenty, lad plenty! Would you believe it if I told you that I picked up one last evening, and God blessed it to my soul?” “I can believe in God’s Word doing anything, sir,” said the lad humbly, “And I am come,” said the gentleman, “to thank you personally,” “Not me sir! I only does the writin’; He does the blessin’.”

“And you are happy in this work for the Lord Jesus Christ?” said the visitor. “I couldn’t be happier, sir. I don’t think nothin’ of the pain in my back, for shan’t I be glad when I sees Him, to tell Him that as soon as I know’d about Him I did all I could to serve Him? I suppose you gets lots O’ chances, don’t yer, sir?”

“Ah, lad, I have neglected them; but God helping me, I mean to begin afresh. At home in the country I have a sick boy dying. I had to come to town on pressing business. When I kissed him good-bye, he said: ‘Father, I wish I had done some work for the Lord Jesus. I cannot bear to meet Him empty-handed,’ and the words stuck to me all day, and the next day too, until the evening when I was passing down the street, your little paper fell on my hat. I opened it an read: ‘I must work the works of Him that sent Me, while it is day; the night comes when no man can work’ (John 9:4). It seemed like a command.

“I have professed to be a Christian for twenty-two years, my lad, and when I made inquiries and found out who dropped these texts into the street, and why it was done, it so shamed me and humbled me that I determined to go home and work for the same Master that you are serving so faithfully.”

Tears of joy were rolling down the lad’s face. “It’s too much, sir,” he said, “altogether too much.” Tell me how you managed to get the paper to start it, my lad?”

“That warn’t hard, sir. I just had a talk with Granny, and offered to give up my ha’ porth o’ milk she gives me most days if she would buy paper instead. You know, sir, I can’t last long. The parish doctor says a few months of cold weather may finish me off, and a drop of milk ain’t much to give up for my blessed Jesus. Are people happy as has lots to give Him sir?”

The visitor sighed a deep sigh. “Ah lad, you are a great deal happier in this wretched room, making sacrifices for Jesus, than thousands who profess to belong to Him, and who have time, talents and money, and do little or nothing for Him.”
“They don’t know Him, sir. Knowin’ is lovin’ and lovin’ is doin’, it ain’t love without.”

You are right, Tom. But now about myself. I must begin by making your life brighter. How would you like to end your days in one of these homes for cripple lads, where you would be nursed and cared for, and where you would see the trees and flowers, and hear the birds sing? I could get you into one, not far from my home, if you liked, Tom.”

The weary lad looked wistfully into the man’s kindly face, and after a few moments’ silence answered:
“Thank’ee sir, I’ve heard tell of ‘em before, but I ain’t anxious to die easy when He died hard. I might get taken up with things a bit too much, and I’d rather be a-lookin’ at Him, and carryin’ on this ‘ere work till He comes to fetch me. Plenty of joy for a boy like me to have a mansion with Him up there through all eternity.” The visitor felt more reproved than ever.

“Very well, my lad; I will see that you have proper food and all the paper you need while you live. I will settle it all with one of the Bible women. Now, before I go, I want to pray aloud for me.” and as he made the request the strong man knelt down by the crippled boy’s bedside, scarcely suppressing a sob, he knew he ought to comply with the request.

There was a seraphic light on the poor pale, upturned face, as he said in a tone of the deepest reverence: “Lord Jesus, I know You’re a-listenin’, and I’m much obliged to You for sending this friend here to cheer me in my work. Now, Lord Jesus, he’s a bit troubled about not havin’ worked for Thee enough in the past days. Will you help him to see to it that there’s nothin’ left undone in the comin’ days, and please, Lord, make him go straight away and tell them other rich men that they don’t know Thee if they aren’t a-workin’ for Thee. And I’m grateful to You, Jesus, for all the paper and the food that’s a-comin’ to me while I live. Maybe I’ll hold out a bit longer to write these texts for Thee. Now, Lord Jesus, please bless this kind friend, all roads and always. I ask this for Thy name’s sake.” “Amen,” said the deep-toned voice.

Then the gentlemen rose and said farewell. Before leaving London, he made every arrangement for the lad to be cared for, and then with a gladder heart he went back to his beautiful country home and lived for Christ. As soon as he could he built a mission hall on his own grounds, and preached salvation through the Lord Jesus Christ to the villagers. When he confessed his sins of negligence toward them, and told them of his rededication through the crippled boy and his text, many of them were led to the Lord Jesus Christ, who “came and seek and to save that which was lost” (Luke 19:10).

News of the dying lad reached them from time to time through the Bible woman, but it was not till winter set in, and the snow had fallen and covered the earth with its crystal whiteness, that they heard that the dear lad “had gone to be with Jesus.” The same post brought a parcel, which contained Tom’s much-prized and much-used Bible. What a precious relic was that marked Bible in that beautiful home! For when the cripple boy’s friend lent it to his youngest son to read — that careful marking, the short, simple prayers written by the cripple lad on the margin, and his dying wish on the flyleaf, written about a week before his death, that “this Holy Book may be as great a friend to someone else as it has been to me,” made such a deep impression on the youth that he gave himself to the Lord, and later on to mission work in foreign fields, and out in Central Africa he has shown that worn Bible to many a native Christian, when telling them about Cripple Tom and his texts.

This beautiful incident of consecration in lowly life teaches us that the most adverse circumstances coupled with intense suffering, need not interfere with a life of intense devotion to Jesus Christ. Thousands of sad, weary hearts are wanting the ministry of love that we might render. Shall we then take our ease, enjoy our pleasure, or indulge in our luxuries? Millions of dark, benighted souls are crying out for the light; they continue to grope in darkness, while many of us who profess to love Christ, live self-centered and self-indulgent lives. Today — without the help of the world — the Christian Church could easily send enough missionaries out to evangelize the world; but the dark blot of “it won’t,” stains its fair name.

Oh, that the Spirit of God would, by His mighty power, cleanse away all the slothfulness, unreality, and self-complacency from our lives, for following Christ means self-sacrifice, and there is no such thing as holiness without it. If a dying lad in suffering and destitution could joyfully deny himself the little sip of milk, which cooled his parched lips and partly fed his weary body, surely it is possible for us to do more!
“Who then is willing to consecrate his service this day unto the Lord?” (1 Chronicles 29:5)

With kind permission of Pilgrim Tract Society, Randleman. Also many thanks to Searl family (Australia).